Trägerschwerpunkte

  • OFFENE ARBEIT
  • Kinderschutz
  • Inklusion
  • Partizipation
  • reflektieren der Arbeit
  • Zusammenarbeit mit Familien
  • Zusammenarbeit Leitung und Team – Träger und Leitung
  • Personal- und Betriebskultur
  • Qualitätssicherung und -entwicklung
  • Beschwerdemanagement
  • Pädagogische Raumgestaltung
  • Gesunde Kita
  • Vernetzung

Auszug aus dem Trägerkonzept:

OFFENE ARBEIT
In unseren Einrichtungen arbeiten wir nach dem Konzept der OFFENEN ARBEIT. Das bedeutet, dass die von uns betreuten Kinder selbst entscheiden können, wo sie mit wem welchen Aktivitäten und pädagogischen Angeboten nachgehen möchten.

In der OFFENEN ARBEIT gibt es offene Räume, die sich an Tätigkeiten und den Bedürfnissen der Kinder orientieren (z.B. Bauraum, Bewegungsraum oder Kreativraum). Diese können die Kinder nach eigenem Interesse wählen und wechseln.

Ebenfalls wählen die Kinder unter den pädagogischen Fachkräften ihre Ansprechpartnerinnen selbst aus. Dies unterstützt die Eigenständigkeit der Kinder und lässt sie die Unterschiedlichkeit von Menschen kennenlernen. In der OFFENEN ARBEIT verstehen wir uns als EIN Team und handeln auch so. Eine offene Haltung der Pädagoginnen ist die Grundvoraussetzung für gelingende
OFFENE ARBEIT.

Die Pädagog*innen stehen permanent in gutem Austausch und reflektieren ihre Arbeit immer wieder gemeinsam. Den Leitungen kommt hierbei eine Schlüsselrolle zu: sie moderieren die Teamprozesse.

KINDERSCHUTZ
Kinder haben Rechte! Die Befriedigung ihrer Grundbedürfnisse trägt elementar zu ihrer Entwicklung bei. Werden Grundbedürfnisse dauerhaft nicht erfüllt, weist dies auf einen erhöhten Handlungsbedarf hin.
Folgende Bedürfnisse erachten wir als unveräußerliche Grundbedürfnisse des Kindes:

  1. Das Recht auf Zärtlichkeit, positive Anerkennung und Bestätigung.
  2. Das Recht auf Sicherheit, Orientierung und Geborgenheit.
  3. Das Recht auf Bindung.
  4. Das Recht auf Individualität und Selbstbestimmung.
  5. Das Recht auf Schutz vor Gefahren.
  6. Das Recht auf passende und angemessene Kleidung.
  7. Das Recht auf altersgemäße, ausreichende Ernährung.
  8. Das Recht auf fachliche Behandlung von Krankheiten und Entwicklungsstörungen.
  9. Das Recht auf kindgemäße Körperpflege.
  10. Das Recht bei Müdigkeit zu schlafenoder sich auszuruhen, aber nicht „schlafen zu müssen“.
  11. Das Recht auf gewaltfreie Erziehung.
  12. Das Recht auf Spielen.
  13. Das Recht auf einen individuellen Entwicklungsprozess und ein eigenes Tempo dabei.
  14. Das Recht auf eine vielfältige, anregungsreiche und gestaltbare Umgebung

Werden diese Grundbedürfnisse dauerhaft nicht befriedigt, liegen gewichtige Anhaltspunkte für den Verdacht einer Kindeswohlgefährdung vor. In diesem
Fall gehen wir nach dem „Handlungsleitfaden Kinderschutz“ vor. Eine insoweit erfahrene Fachkraft steht den Kitas beratend zur Seite. Außerdem finden regelmäßig Treffen der AG Kinderschutz mit Vertreter*innen aller Einrichtungen
statt und der Träger verfügt über ein eigenes Kinderschutzkonzept. Trägerinterne Verfahren zum Kinderschutz sind im Handbuch des Trägers integriert.

INKLUSION
In unseren Kitas sollen allen Kindern gute Zugänge zu Bildung ermöglicht werden. Unsere pädagogische Arbeit soll alle Kinder ansprechen und in ihren Besonderheiten wahrnehmen und anerkennen. Alle Menschen sind verschieden.

Wir berücksichtigen sowohl die Unterschiede als auch die Gemeinsamkeiten, sodass sich alle Kinder, unabhängig von den individuellen Fähigkeiten, der ethnischen und sozialen Herkunft, dem Geschlecht oder Alter, zugehörig und wertgeschätzt fühlen. Wir achten die verschiedenen Lebensformen und Kulturen
der Kinder und ihrer Familien.

Die Teams setzen sich aktiv mit ihren eigenen Normen, Werten und Vorurteilen auseinander. Sie reflektieren eigene Einstellungen und Handlungen und verständigen sich zu einer inklusionsförderlichen Haltung. Zu diesem Zweck ist im Träger eine Integrations- & Inklusions-AG installiert.

PARTIZIPATION
Partizipation bedeutet, Kinder bewusst und verlässlich altersgemäß und situationsgerecht in Entscheidungen einzubeziehen. Sie erleben, dass ihnen
zugetraut wird, selbst zu entscheiden. So lernen Kinder nach und nach Verantwortung zu übernehmen und die Konsequenzen …

Lesen Sie weiter in unserem neuen Trägerkonzept:

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